Historische Malertechniken - Museumswohnung Haselhorst, Berlin Spandau

Denkmalpflege

BV:

  • GEWOBAG Stadtquartier in Haselhorst

Leistungen:

  • Historische Maltechniken


Von 1930 bis 1935 errichtete die GEWOBAG in Haselhorst ein Stadtquartier für rund 12.000 Menschen – das größte Wohnungsbauprojekt im Berlin der Weimarer Republik. Der Name Reichsforschungssiedlung geht auf die "Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen" zurück, die der Reichstag 1927 damit beauftragte, Lösungen für die drängende Wohnungsnot zu erarbeiten.

Zu den Initiatoren gehörten die liberale Reichstagsabgeordnete Marie-Elisabeth Lüders, der Bauhaus-Gründer Walter Gropius und der Architekt Otto Bartning. Die Reichsforschungsgesellschaft erarbeitete Vorschläge für die Optimierung von Wohnungsgrundrissen und Kücheneinrichtungen, sie förderte Untersuchungen beim Bau von modernen Siedlungen in Dessau, Hamburg oder München. Ihr größtes Projekt war die Errichtung einer Großsiedlung in der Hauptstadt, um dort neue architektonische Ideen, Bautechniken, Baustoffe und Bauabläufe zu erproben.

Texte und mehr Infos: GEWOBAG

„Erst die Küche – dann die Fassade!”, forderte 1931 die Reichstagabgeordnete Marie-Elisabeth Lüders, auf deren Initiative hin die Reichsforschungssiedlung Haselhorst geplant wurde. Im ältesten Baublock der Siedlung, am Burscheider Weg 21, ist 2013/14 eine Wohnküche mit Originalmobiliar aus der Entstehungszeit rekonstruiert worden. Historische Fotos, Unterlagen der Reichsforschungsgesellschaft und Baubefunde aus der jüngsten Modernisierungsphase dienten als Grundlage für die Wiederherstellung einer Wohnung im Stil der 1930er Jahre.

Die Wahl fiel auf eine Wohneinheit, in der besonders viel Originalsubstanz erhalten war: Holztüren mit den originalen Klinken und Türzargen, ein Türspion, Terrazzoböden in Bad und Küche, in den Zimmern historische Holzdielen mit ochsenblutrotem Anstrich. Dazu passend wurde Mobiliar aus der Bauzeit beschafft, darunter eine historische Kochmaschine, eine Kurzbadewanne, ein Badeofen und sogar Vorhangstoffe und Bettwäsche aus den 1930er Jahren. In enger Abstimmung mit der Spandauer Denkmalpflege hat das Architektenbüro Garsztecki+Hartmann die erhaltene Bausubstanz und das Mobiliar aufarbeiten lassen. So wird nacherlebbar, wie die ersten Mieter der Siedlung gewohnt haben.


Auch die Fassaden des Hauses haben wir Saniert.


Unsere Arbeiten

Decken und Wände gespachtelt, geschliffen, grundiert und mit Putz ähnlicher Struktur versehen. Decken und Oberwände mit Leimfarbe gestrichen, als Abschluss den Übergang der verschiedenen Farbtöne Strich gezogen. In Küche und Bad einen Ösockel gesetzt. Türen abgebeitzt, abgewaschen, geschliffen, gespachtelt, lasiert plus Zargen überarbeitet. Schlafzimmer mit der Musterwalze Blumenmuster auf eine Wände aufgebracht. Fussböden geschliffen in "Ochsenblut" gestrichen. Farben der Historika-Linie verwendet. Verschiedene Kleinteile wie Regale Ofenrohre Beistelltisch usw gestrichen. Weiterhin Sanierung des Treppenhauses

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